"Was
für ein Niedergang eines technologieführenden Unternehmens! Früher
hatten wir wenigstens noch billige Ausreden parat, heute haben wir
nur noch hochwertige Ignoranz für den Markt übrig!"
Samstag, 9. Februar 2013
Montag, 4. Februar 2013
Telekommunikation
Telekommunikation früher:
"Schatz, wunder dich nicht, wenn die Telefonleitung immer besetzt ist, unsere Tochter ist wieder stundenlang am Telefonieren!"
Telekommunikation heute:
"Schatz, wunder dich nicht, wenn die Bandbreite schlecht ist, unser Fernseher ist gerade im Internet und lädt sich Updates runter!"
"Schatz, wunder dich nicht, wenn die Telefonleitung immer besetzt ist, unsere Tochter ist wieder stundenlang am Telefonieren!"
Telekommunikation heute:
"Schatz, wunder dich nicht, wenn die Bandbreite schlecht ist, unser Fernseher ist gerade im Internet und lädt sich Updates runter!"
Sonntag, 3. Februar 2013
Drogenbos
Ein
Chemikalienhersteller hat mich eingeladen, einen Vortrag an seinem
Standort zu halten. Ich stutzte, als ich die Adresse sah: Ein kleines
Städtchen in Belgien mit Namen Drogenbos.
Sicher, etymologisch heißt das bestimmt nur Trockenbusch oder so, und hat zunächst nichts mit Drogenhandel zu tun. Aber wie in aller Welt soll ich da einen Vortrag halten, ohne immer Grinsen zu müssen?
Sicher, etymologisch heißt das bestimmt nur Trockenbusch oder so, und hat zunächst nichts mit Drogenhandel zu tun. Aber wie in aller Welt soll ich da einen Vortrag halten, ohne immer Grinsen zu müssen?
Verkehr
Ich
habe zunehmend den Eindruck, die Online-Gamer tragen ihre
Welterfahrung in den Straßenverkehr. Deutlich erkennt man drei
Grundregeln des virtuellen Lebens auf der Straße wieder:
1. Nur ich bin echt, alle anderen sind NPCs.
2. Die Kollision mit einem NPC kostet mich keine Lebenspunkte, ich rausche einfach durch diesen hindurch.
3. Wenn doch ein Wipe passiert, wache ich am nächsten Obelisken ( Spawnpunkt, Friedhof ) wieder auf.
1. Nur ich bin echt, alle anderen sind NPCs.
2. Die Kollision mit einem NPC kostet mich keine Lebenspunkte, ich rausche einfach durch diesen hindurch.
3. Wenn doch ein Wipe passiert, wache ich am nächsten Obelisken ( Spawnpunkt, Friedhof ) wieder auf.
Gedicht: Erster Schnee, eine Winterelegie oder Epitaph eines Schneemannes ( 2011er Fassung )
Der
Tag des ersten Schnees
ist der Tag, an dem mein Gemüt Kapriolen schlägt
als ob sie etwas verbrochen hätten.
ist der Tag, an dem mein Gemüt Kapriolen schlägt
als ob sie etwas verbrochen hätten.
Ich schaue aus dem Fenster auf die schüchternen Flocken
und könnte ihm schreiben, über Gerechtigkeit philosophieren
ein schnulziges Buch lesen, oder ähnliches tun.
Ich tue es nicht, aber etwas zieht mich dahin wie den Zugvogel
in die Netze der Vogelfänger.
Schwermütig, daß man mich auf eine Waage stellen sollte
und doch bis zum Abheben leicht ... verwirrt
ziehen meine Gedanken ihre quadrierten Kreise
und klatschen von innen an die Scheibe,
so wie von außen die Flocken.
Nein, ich habe nicht meine Regel
eher meine Ausnahme.
Heute, einmal im Jahr
am Tag des ersten Schnees.
Erinnerungen
Heute
habe ich einen Kollegen beim Smalltalk darauf gebracht, sich an ein
schönes Erlebnis zu erinnern, an das er schon Jahre nicht mehr
gedacht hatte. Ich konnte an seinen leuchtenden Augen direkt sehen,
wieviel Freude ihm die zurückgewonnene Erinnerung machte. Zuletzt
hatte er sich bei mir bedankt, daß ich ihn daran erinnerte und
meinte, er sei Dank mir heute fröhlich.
Einen
schöneren Grund, einen Tag zu leben kann es eigentlich nicht geben,
oder?
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